Veranstaltungen der FWG Bischofsgrün:



Liebe Mitglieder, Anhänger und Freunde der FWG!

Die nächste Monatsversammlung ist für Mittwoch,

4. Oktober 2017 um 20 Uhr im Gasthof “Deutscher Adler“ in Bischofsgrün vorgesehen.

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Wir laden herzlich ein zum Wirthaussingen mit Edeltraud Gahn!

Wirtshaussingen Karches


Übrigens: Unter diesem Link finden Sie Fotos vom Wirtshaussingen 2016.



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FWG krempelt erfolgreich den Aschermittwoch 2017 um:

Ein etwas anderer politischer Aschermittwoch der FWG Bischofsgrün

Menno und Willi

In total neuer und aufgelockerter Form lief der politische Aschermittwoch der FWG in diesem Jahr ab. Und das war gut so, denn es war doch überraschend, dass fast die Hälfte der rund 40 Besucher - Gäste des Kurortes waren. Von der Einladung her war vorgesehen, dass auch Gäste des Ortes teilnehmen können.

Erstmals war eine musikalische Begleitung mit dabei. Menno Stuifmeel griff mit schmissigen Klängen am Keyboard ein, wenn es der Ablauf verlangte. Das kam sehr gut an.

Willi Zapf folgte auf die Begrüßung von Fritz Schwärzer, der mit europa- und aktuellen politischen Anschauungen eröffnete.

Zapf begrüßte schon im Vorfeld sein Klientel, die Gäste, am Tisch. Das freute die Urlauber und nach einem Bischofsgrün-Lied mit Menno beleuchtete Zapf das Geschehen und die Zukunft rund um den Ochsenkopf. Vom Schneemannfest bis zur Seilbahn. Das Publikum durfte immer wieder Fragen stellen und Anregungen geben. Und so kam es z.B. neben Lob für das Schneemannfest auch zu Kritik zum Zustand der Winterwanderwege. So schilderte ein Gast, dass er mit seiner Frau gegenüber früher nicht mehr soweit von Berlin in den Süden fahren wolle und damit das Fichtelgebirge ideal sei. Vom Zustand der Wege zeigte er sich enttäuscht: „Mit Wandern war hier nichts“ so der Gast.

Harald Judas setzte das Programm in ansprechender Gedichtform fort. Seine Themen verfolgten das gemeindepolitische Geschehen vom Haushalt bis zur Kläranlage, von Wülfersreuth bis zur Gesundheitsregion: „Wo es endlich weiter geht, ist das Thema Heilklima, eine Zusammenarbeit mit Alexandersbad, Berneck, Weißenstadt ist nunmehr da. Rund um Gesundheit und möglicherweise auch Kunst,
soll sich ranken der Kooperation Gunst. Unser Heilklima zusammen vermarktet mit Thermal, Kneipp und Moor, heißt wir halten ein ganzheitliches Gesundheitspaket im Fichtelgebirge vor“, reimte er munter drauf los.

Ein Wülfersreuther Zuhörer fragte nach dem schon vor vier Jahren vorgestellten Dorferneuerungsprogramm. Zumindest die Ortszufahrt soll in Angriff genommen werden, erfuhr er. Die Antwort auf einige ähnliche Fragen wurden freilich mit fehlenden finanziellen Mitteln begründet. Ferner gab es auch Fragen zum BLSV-Camp hinsichtlich Lage und Erschließung.

Insgesamt gesehen einer der besten - wenn nicht der beste Aschermittwoch . Lediglich noch ein paar mehr einheimische Besucher wären wünschenswert. Denn auch das Heringsessen war von bester Qualität. Fritz Schwärzer

Vorsitzender Fritz Schwärzer


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Hier finden Sie eine Zusammenfassung zur Info-Versammlung
mit Stefan Frühbeißer, FW-Bürgermeister von Pottenstein zum Thema:

Fremdenverkehr - können wir von der Fränkischen Schweiz lernen?
10. September 2013, 20 Uhr, Gasthof Deutscher Adler:


Auf die Kernaufgaben konzentrieren


BISCHOFSGRÜN. - Stefan Frühbeißer, Bürgermeister von Pottenstein (2.v.l.), war vor seiner Amtszeit selbst Touristiker. Plaudert er als erfahrener Kommunalpolitiker aus dem Nähkästchen? Auf unsere Einladung hin, erhoffte sich ein rundes Dutzend Interessierter zum großen Teil aber nicht nur aus Bischofsgrün im Gasthof Deutscher Adler Hinweise auf die Frage „Fremdenverkehr - Können wir von der Fränkischen Schweiz lernen?“. Begleitet wurde er durch Peter Meyer, Landtags-Vizepräsident und FW-Landtagskandidat (2.v.r.).

„Die Bischofsgrüner Betriebe sind sehr gut aufgestellt“, lobte der Gast zunächst. Wichtig für Erfolg sei es authentisch zu sein. Eine Saisonverlängerung gelang in Pottenstein beispielsweise mit der Einrichtung der Erlebnismeile. Interessant war der Hinweis, dass es auch in der Fränkischen Schweiz Gäste gibt, die dann ins Fichtelgebirge zum Skifahren gehen. Auch sind beide für Wanderer attraktiv. Die beiden Orte unterscheiden sich aber auch, da beipsielsweise in Pottenstein sechs Campingplätze bestehen und es weit mehr Kleinvermieter gibt. Dafür aber keine Klinik. Sinnvoll wäre es sicher, die über 40 Organisationen, die sich mit Tourismus befassen zumindest teilweise zusammenzuführen, legte sich Frühbeißer fest. „Flyer, Themenweg, Internetauftritt“, seien häufig deren erste Aktivitäten, bei denen es bleibe.

Den Tourismusverantwortlichen riet er hingegen, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. „Warum die Internetseite nicht outsourcen?“, so die Frage.

Eine Diskussion ergab sich vor allem rund um die Frage der notwendigen Infrastruktur. Bei der es keinen Sinn mache, das Angebot nach der Spitzennachfrage auszurichten, so Frühbeißer. Zumal die finanziellen Mittel vor allem in der Zukunft längst nicht für alle wünschenswerten Einrichtungen reichen werden.

Interessant sicher der Hinweis, dass in Pottenstein eine dritte Rodelbahn entstehen soll. Und dass in Pottenstein der Hersteller alle drei Bahnen selbst betreibt und auch die dortige Panoramakamera finanziert. Persönliche Kontakte standen einst am Anfang, war zu hören.

Aber auch ein konkretes Ergebnis könnte der Abend haben: Gemeinsame Exkursionen der Touristiker von Fränkischer Schweiz und Fichtelgebirge, um sich in anderen Regionen umzuschauen. Das Angebot von Stefan Frühbeißer steht. Ebenso wie er übrigens die Befürchtungen zerstreuen konnte, generell gegen Investitionen am Ochsenkopf zu sein. Aus eigener Erfahrung präferiert er privates Engagement. Was aktuell den E-Park Pottenstein hervorbrachte.



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Hier finden Sie den Bericht zur Wahlversammlung in Bischofsgrün vom 24. August:


Wie wir Leute hier halten, ist Kernthema“

BISCHOFSGRÜN. - Selbstbewusst, schließlich hat Landesvorstand Hubert Aiwanger 15 Prozent der Wählerstimmen als Ziel ausgegeben, zeigten sich die Kandidaten der Freien Wähler, die sich im Gasthof Deutscher Adler im Rahmen einer Wahlversammlung im Gasthof Deutscher Adler vorstellten.

Landtagskandidat Martin Baumgärtner betonte, er werde dafür kämpfen, dass Oberfranken nicht weiter abgehängt werde. Als studierter Landwirt bringt er nicht nur besonderes landwirtschaftliches Fachwissen, sondern als Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft Erfahrungen aus allen Problemstellungen im ländlichen Raum mit ein.

Listenkandidat Dr. Klaus von Stetten kennt als Leiter des Bayreuther Gesundheitsamtes auch den Landkreis Bayreuth bestens und kann mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung als Stadtrat in Selb und Fraktionssprecher im Wunsiedler Kreistag aufwarten. Ärztliche Versorgung und das Thema Kommunalfinanzen sind seine besonderen Schwerpunkte.

Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner, der als Listenkandidat in den Bezirkstag einziehen möchte, hob heraus, dass das Kernthema sei, „wie wir Leute hier halten“. Direktkandidat Klaus Förster gab einen Einblick in die Arbeit des Bezirkstags, dessen Haushalt zu über 90 Prozent aus sozialen Aufgaben besteht.

Was bislang noch viel zu wenig publik gemacht wurde, darauf wies Landtagsvizepräsident Peter Meyer hin: Gleich fünf Volksentscheide finden parallel mit der Landtagswahl statt.


Versammlung
Das Bild zeigt von links: Fritz Schwärzer, 1. Vorsitzender FWG Bischofsgrün; Klaus Peter
Söllner, Landrat von Kulmbach und Bezirkslistenkandidat; Martin Baumgärtner, Landtags
direkt kandidat; Dr. Klaus von Stetten, Landtagslistenkandidat; Klaus Förster, Bezirksdirekt-
kandidat; Peter Meyer MdL und Landtagsdirektkandidat Stimmkreis Bayreuth und
zugleich Landtagslistenkandidat.